Solarpark
Dallgow-Döberitz
5,8 MW Installierte Leistung
5,7 ha Fläche Solarpark
EEG Vermarktungsform
Solarenergie vor den Toren Berlins
Die ersten Gespräche mit dem Flächeneigentümer fanden im Frühjahr 2021 statt. Man wurde sich schnell einig auf der ca. 8 ha großen Ackerfläche an der ICE-Strecke zwischen Dallgow-Döberitz und dem nahen Berlin Spandau das Solarpark-Projekt zu starten. Die erste Projektvorstellung beim Bürgermeister Sven Richter und dem Bauamt der Gemeinde war im August des gleichen Jahres. Trotz einigem Gegenwind aus Fraktionen der Gemeindevertretungen zeichnete sich eine sehr kooperative und effektive Zusammenarbeit mit der verfahrensführenden Gemeinde ab. Die Überzeugung der parlamentarischen Mehrheit war letztlich, dass die Gemeinde damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistet und keine wesentlichen öffentlichen und städtebaulichen Belange dem Vorhaben entgegenstehen. Im September 2021 stimmte die Gemeinde mit dem Aufstellungsbeschluss dem Beginn des Bauleitverfahrens zu. In dieser Zeit begann auch die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Bau- und Umweltplanungsbüro Petrick aus Potsdam. Neben der im EEG § 6 verankerten Kommunalbeteiligung konnte die Gemeinde sich auf alle Zusagen der SE AG verlassen. So wurde die Eichendorffstraße auf einer Länge von 500 m im Zuge der Erschließung saniert, der Sitz der Betreibergesellschaft wurde ins Gemeindegebiet verlegt und ein Großteil der Kabeltrasse und ebenso die Übergabestation wurde auf gemeindeeigenen Flurstücken platziert.
Am Ende wurde im Herbst 2024 ein Solarpark auf 5,7 ha mit einer Leistung von 5,8 MW in Betrieb genommen, eine mehrreihige Vogelhecke und eine ökologisch hochwertige Blühwiese auf dem Solarparkgelände und daneben errichtet, welche von Schafen gepflegt werden.

