Solarpark
Fredelsloh
4.500 MWh Jährliche Stromerzeugung
3,5 ha Freiflächenanlage
EEG Vergütung
Solarenergie aus dem Töpferdorf
Im Dorf Fredelsloh haben viele Häuser Solaranlagen auf dem Dach, es gibt dort die große Klosterkirche und sehr viel Natur drumherum. Ansonsten ist das niedersächsische Dorf dafür bekannt, dass einst viele Töpfereien dort ansässig waren und der örtliche Ton von bester Qualität ist.
Dieses Dorf setzt weiter auf Solarenergie. So hat der Gemeinderat der Stadt Moringen 2024 beschlossen auch Freiflächenanlagen zu unterstützen. Dafür wurde bei Fredelsloh dasein Baugebiet auf Ackerflächen in der Größe von 3,5 Hektar außerhalb der Sichtweite des Dorfes ausgewiesen. Das Gebiet liegt neben einem alten Steinbruch und gliedert sich in einen nördlichen und südlichen Teil. Die Menschen aus dem Dorf haben dann ihre Flächen für den Solarpark, für die Zuwegung und die Kabeltrasse zur Verfügung gestellt, die freiwillige Feuerwehr unterstützte beim Brandschutz und ortsansässige Firmen produzierten einen Großteil der Komponenten für den Park. So konnte die securenergy den Solarpark Fredelsloh bereits im Herbst 2025 in Betrieb nehmen und produziert jedes Jahr 4.500 Megawattstunden sonnigen Strom.
Der Strom wird dann über ein etwa 2 km langes Erdkabel ins öffentliche Stromnetz eingespeist und hat bei der Ausschreibung für Erneuerbare Energien den Zuschlag für eine 20jährige Vergütung bekommen. Ein Teil der Stromerlöse fließt in die Gemeindekasse, denn der Betreiber – die Tochterfirma der securenergy – hat den Firmensitz in Fredelsloh, zahlt dort Gewerbesteuer und eine Kommunalbeteiligung von 20 € für jede eingespeiste Megawattstunde.

