Der geplante Solarpark Esperde

Solarpark Esperde

Die securenergy solutions AG aus Berlin möchte auf dem Gebiet der Gemeinde Emmerthal im Landkreis Hameln-Pyrmont einen Solarpark zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik (PV) mit einer Gesamtleistung von ca. 10,5 Megawatt errichten. Das dafür vorgesehene Plangebiet mit einer Fläche von rund 12 Hektar liegt etwa 1,5 Kilometer nördlich der Ortschaft Esperde. Zwei große als Naturdenkmäler geltende Eichenbäume und ein flächenmittiges Landschaftselement werden bewusst nicht mit beplant.

Durch die Errichtung des Solarparks Esperde kann die Gemeinde Emmerthal und ihre Bürger nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Energiewende und dem Klimaschutz leisten, sondern ebenfalls durch verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten an der lokalen Wertschöpfung teilhaben. Auf dieser Seite möchten wir uns als Ihr Projektpartner auf Augenhöhe vorstellen und Sie über das Planungsvorhaben informieren.

Landeigentümer

Wie Sie den wirtschaftlichen Ertrag Ihrer Freifläche steigern.

Gemeinden

Wir begleiten Sie in allen Projektphasen des Solarparks.

Regionale Wertschätzung

Das liegt uns am Herzen.

Solarpark Esperde in Zahlen

Solarparks Esperde - ca. 10,5 MWp geplante Leistung

ca. 10,5 MWp
geplante Leistung

Solarparks Esperde - ca. 10,1 Millionen kWh Erzeugung pro Jahr

ca. 10,1 Millionen kWh
Erzeugung pro Jahr

Solarparks Esperde - Versorgung von ca. 2.800 3-4 Personen - Haushalten pro Jahr

Versorgung von ca. 2.800
3-4 Personen –
Haushalten pro Jahr

Solarparks Esperde - 7.800 bis 9.300 t CO2
 Einsparung pro Jahr

7.800 bis 9.300 t CO2

Einsparung pro Jahr

Der Standort

Das Planungslayout

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Der Projektablauf

1. Quartal 2022

Projektvorstellung

Offizielle Projektvorstellung des Solarparks sowie Bürgerinformationsveranstaltung inkl. Erläuterung der Beteiligungsmöglichkeiten.

2. Quartal 2022

Aufstellungsbeschluss
Die Gemeinde Emmerthal entscheidet über die Einleitung des Bauleitplanverfahrens für den Solarpark.

3./4. Quartal 2022

Bauleitplanverfahren
Frühzeitige Beteiligung und öffentliche Auslegung der Entwürfe zu denen alle Bürger und Träger öffentlicher Belange Stellungnahmen abgeben können, die abgewogen und eingearbeitet werden.

1. Quartal 2023

Baugenehmigung und Baubeginn
Erst wenn alle Stellungnahmen berücksichtigt wurden und der Satzungsbeschluss von der Gemeindevertretung gefasst wurde, kann die Baugenehmigung erfolgen und der Bau des Solarparks Esperde beginnen.

Über uns

Ökonomisch denken – ökologisch handeln. So möchten wir die Grundintention unseres Unternehmens von Beginn an zusammenfassen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, der Energiegewinnung durch Photovoltaikanlagen Vorschub zu leisten.

Seit 2015 übernehmen wir als internationaler Partner den kompletten Prozess von der Akquise der Dach- und Freiflächen, über Planung und Bau der Photovoltaikanlagen, bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe an den Investor. Mit Gründung der securenergy solutions AG im Jahr 2019 konnten wir unser Fachwissen und unsere Kompetenzen der securenergy GmbH und der Photon Energy Solar GmbH vereinen. Durch unser langjähriges Know-how sowie dem erfolgreichen Zusammenschluss mit Branchenführern wird jedes Projekt gemeinsam professionell, zuverlässig und mit zielstrebiger Mentalität umgesetzt.

Unser interdisziplinäres Team deckt sämtliche Bereiche der Wertschöpfungskette ab und gewährleistet somit einen reibungslosen Projektablauf.

Fragen Formular

FAQ

Beteiligungsmöglichkeiten

Gibt es finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten für die Gemeinde, Bürgerinnen und Bürger?
Ja! Für eine finanzielle Teilhabe an Solarparks stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • 100% der Gewerbesteuer fließen an die Standortgemeinde durch eine Betreibergesellschaft mit lokalem Sitz
  • freiwillige Stromerlösbeteiligung bis 0,2ct/kWh nach § 6 EEG 2021 an die Standortgemeinde
  • Bürgerbeteiligung über Nachrangdarlehen ab 500€
  • lokale Betriebe können Service und Wartung übernehmen

Wie wird die Öffentlichkeit bei der Genehmigung beteiligt?
Im Rahmen des Bauleitplanverfahrens werden alle Träger Öffentlicher Belange (TÖB) um Stellungnahme gebeten. Alle Bürgerinnen und Bürger können die Entwürfe öffentlich einsehen und dazu Stellung beziehen. Im Rahmen des Verfahrens stimmen die Gemeinderäte mehrfach über das Vorhaben ab und beziehen die Stellungnahmen bei Ihrer Abwägung mit ein.

Flächeninanspruchnahme

Wann sind Flächen für einen Solarpark geeignet?
Hierfür gibt es grundsätzliche Kriterien, auf die bei der Planung zu achten ist:

  • Einverständnis der Flächeneigentümer und Flächeneigentümerinnen liegt vor
  • landwirtschaftliches Ertragspotenzial ist vergleichsweise niedrig
  • Belange von Schutzgebieten werden bei der Planung berücksichtigt
  • Zustimmung und Genehmigung der Standortgemeinde erforderlich

Wie viel Ertrag und wie viel Leistung bringt ein Solarpark?
Als Faustformel für Solarparks in Deutschland kann man pro Hektar Fläche von einer installierten Leistung von etwa 1.000 bis 1.300 Kilowatt (kW) Modulleistung ausgehen.
Für ein Kilowatt Solarleistung werden heutzutage nur noch 2 Module mit jeweils 500 Watt benötigt.
Mit 1 Kilowatt Leistung werden jährlich – je nach Standort und Neigungswinkel – etwa 1.000 bis 1.200 Kilowattstunden Strom erzeugt. Damit kann ein Elektroauto etwa 7.000 km weit fahren.

Werden die Flächen der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen?
Die Flächen in gewöhnlichen Solarparks stehen vorübergehend der landwirtschaftlichen Nutzung nicht zur Verfügung. Eine Beweidung der Flächen zwischen den Modulreihen ist weiterhin möglich, z.B. durch Schafe. Außerdem kann durch Mahd Grünfutter oder Rasenschnitt zur entsprechenden Weiterverwendung gewonnen werden. Die Bodensubstanz kann sich während Nutzung unter dem Solarpark regenerieren, da sie nicht intensiv beackert wird. Dies bewirkt eine Steigerung des landwirtschaftlichen Ertragspotenzials nach Ablauf des Pachtzeitraums.

Wie wirken sich Solarparks auf den Grundwasserspiegel aus?
Solarparks haben keine negativen Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel. Aufgrund der Verschattung der darunterliegenden Flächen wird die Verdunstung von Wasser aus den oberen Erdschichten gemindert. Gemäß den Verpflichtungen der bne-Richtlinien verzichten wir auf Dünger und Pestizid während der Betriebslaufzeit. Zusätzlich gelangen durch die ausbleibende Düngung keine Nitrate aus Gülle oder Düngemitteln mehr in das Grundwasser oder in nahegelegene Flüsse und Seen, was deren Qualität deutlich verbessert.

Planung

Wie wird der Energieertrag eines Solarparks bestimmt?
Der prognostizierte Energieertrag eines Solarparks ergibt sich vor allem aus dem Solarstrahlungsangebot am Anlagenstandort. Hierbei werden Langzeitreihen (>10 Jahre) von Wettersatelliten sowie von nahegelegenen Wetterstationen interpoliert, um im Zusammenspiel mit dem Neigungswinkel der Module sowie einer Verschattungssimulation den mittleren Jahresertrag zu bestimmen.

Welche Kosten übernimmt die securenergy?
Sämtliche Kosten, die im Rahmen des Genehmigungsverfahrens und Bauleitplanverfahrens entstehen, werden durch die securenergy gedeckt. Hierzu zählen auch notwendige Gutachten, z.B. Blendgutachten, Artenschutzgutachten, archäologische Gutachten etc. Dies wird im städtebaulichen Vertrag mit der Standortgemeinde fixiert.

Wie lange dauert die Genehmigungsplanung?
Gewöhnliche Zeiträume für die Genehmigungsplanung erstrecken sich über etwa 12 bis 24 Monate. Dies ist vor allem von der Häufigkeit der Sitzungen der Gemeindeausschüsse abhängig. Der Bau eines 20 Megawatt- Projektes dauert hingegen lediglich 2-3 Monate.

Bau & Betrieb

Wieviel Fläche wird durch den Solarpark versiegelt?
Die Versiegelung durch alle Bauelemente beträgt in der Regel weniger als 2% der Fläche. Die Stahlpfosten der Modulaufständerung werden in den Boden gerammt, dadurch kommt keine Versiegelung des Bodens zu Stande. Lediglich die Trafostationen werden umpflastert.
Baustraßen und Fahrwege werden wasserdurchlässig gebaut, z. B. mit Rasengittersteinen oder grobem Schotter.

Welche Emissionen entstehen durch den Solarpark?
Grundsätzlich sind Solarparks sehr emissionsarm. Folgende Emissionen entstehen beim Betrieb des Solarparks:

  • Wärme: In den Elektrokabeln und Transformatorstationen treten Verluste auf, die als Wärme an die Umwelt abgegeben werden. Diese sind im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken vernachlässigbar gering und betragen etwa 1-2% der erzeugten Energie. Es kommt zu keiner Erwärmung außerhalb des Solarparks.
  • Schall: Nach Beendigung der Baumaßnahmen werden keine wahrnehmbaren Schallemissionen erzeugt, welche außerhalb der Anlage hörbar sind. Die Wechselrichter sind mit internen Konvektionslüftern ohne Austausch mit der Umgebungsluft ausgestattet. Transformatorstationen geben das übliche leise Brummen ab, das schon in wenigen Metern Entfernung nicht mehr wahrgenommen wird.
  • Licht: Eine mögliche Blendwirkung der vordersten Modulreihen muss bei Nähe zu Infrastruktur wie z.B. Autobahnen und Gleisanlagen in einem Blendgutachten geprüft werden.

Gelangen Schadstoffe aus den verbauten Komponenten in die Umwelt?
Potenzielle Schadstoffe sind in den Solarmodulen fest gebunden. Solarmodule bestehen vorwiegend aus Silizium (Quarzsand), Glas, Aluminium, Kunststoff und Silber.
Ölgekühlte Transformatoren sind mit Ölauffangwannen ausgestattet, die im Falle einer Leckage das Austreten in die Umwelt verhindern.

Können die Solarmodule nach der Betriebslaufzeit recycelt werden?
Ja! Seit einigen Jahren müssen die Hauptbestandteile Aluminium und Glas wiedergewonnen werden. Neue Verfahren sind nun auch in der Lage, das Silizium der Zellen und die Metalle der Kontakte wiederzugewinnen. Allgemein sind die Hersteller von Modulen dazu verpflichtet, die kostenfreie Rücknahme der Module für das anschließende Recycling zu garantieren und somit den Stoffkreislauf zu schließen (siehe WEEE2-Richtlinie 2012/19/EU).

Wie ist der Rückbau der Solaranlage am Ende der Betriebsdauer geregelt?
Für den Rückbau ist eine Sicherheit hinterlegt. Die Rückbaubürgschaft ist für die Finanzierung des gesamten Projektes zwingend notwendig und wird sowohl mit den Landeigentümern als auch mit der Standortgemeinde abgestimmt.

Umweltauswirkungen

Benötigt die Herstellung von Solarmodulen mehr Energie als diese erzeugen können?
Nein! Solarmodule erzeugen während einer Nutzungsdauer von 25 Jahren etwa die 15- bis 20-fache Energie dessen, was für ihre Herstellung aufgewendet worden ist. Die energetische Amortisation liegt folglich bei deutlich unter 2 Jahren.

Tragen Solarparks zu einer CO2-ärmeren Stromversorgung bei?
Ja! Solarparks stoßen während ihres Betriebs keine Treibhausgase aus. Während der Herstellungsprozesse der Rohstoffe und Komponenten, dem Transport sowie beim Bau entstehen Emissionen, die man auf den Lebenszyklus des Solarparks hochrechnen kann. So liegt die Klimabilanz von Solarstrom pro eingespeiste Kilowattstunde bei etwa 20-40 g CO2-Äquivalent. Verglichen mit einem Kohlekraftwerk mit mittleren Emissionen von etwa 1.000 g CO2-Äquivalent pro Kilowattstunde erzeugt ein Solarpark folglich etwa 25-50 mal klimafreundlicheren Strom.
Bei Ackerflächen wird durch die ausbleibende Stickstoffdüngung insbesondere die Bildung von Lachgas (N2O) vermieden, welches eine etwa 300-mal stärkere Treibhauswirkung hat als CO2.

Wie wird der Solarpark in das Landschaftsbild integriert?
Mit Hilfe von computerbasierten Visualisierungen prüfen wir, wie sich der Solarpark in die Umgebung einfügt. In Absprache mit der Standortgemeinde pflanzen wir als Sichtschutz um die Modulreihen ortsübliche Hecken, Gehölze, Büsche und Obstbäume.
Der Baumbestand bleibt erhalten und wird in den Planungen berücksichtigt.

IHR DIREKTKONTAKT

Stellen Sie uns gerne Ihre Fragen. Wir beraten Sie gerne.

Felix Kandsorra

Projektleiter Solarpark Esperde